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Letzte Aktualisierung: August 23, 2021

Autor: Patrick Wentzel

 

 

Nackenschmerzen Patrick Wentzel Berlin Nackenschmerzen Patrick Wentzel Berlin

Nackenschmerzen

Nackenschmerzen sind weit verbreitet und nach Rückenschmerzen die zweithäufigste Ursache für Beschwerden am Bewegungsapparat.

Frauen sind von den Schmerzen im Schulter-Nacken-Bereich bzw. den Schmerzen an der Halswirbelsäule häufiger betroffen als Männer. Meistens treten die Nackenschmerzen im mittleren Alter auf. Im Erwachsenenalter leidet ein Drittel aller Deutschen im Laufe eines Jahres mindestens ein bis zweimal an Nackenschmerzen, die sich übrigens auch bis in den Kopf ziehen können und dann Kopfschmerzen verursachen. Die meisten Beschwerden sind auf Verspannungen in den Muskeln und Faszien im Bereich der Halswirbelsäule und Schulter zurückzuführen und lassen sich schnell und effektiv behandeln.

Eine genaue Definition von Nackenschmerzen gibt es, medizinisch gesehen, übrigens nicht.

Nackenbeschwerden sind auch unter den Begriffen steifer Nacken, steifer Hals, Steifhals, Schiefhals, Zervikalsyndrom bekannt. Mit Zervikalsyndrom werden Nackenschmerzen und Symptome mit Schmerzen in diesem Bereich beschrieben, deren Ursache in Funktionsstörungen und/oder degenerativen Veränderungen (Abnutzungserscheinungen) der Bandscheiben oder Facettengelenke liegt. Klinisch gesehen lassen sich Nackenschmerzen nicht immer von Schulterschmerzen unterscheiden. Oft sind Nackenschmerzen auch die Ursache für einen schmerzenden Kopf.

Die Beschwerden bei Nackenschmerzen sind in der Regel harmlos und lassen sich gut behandeln. Denn in der Regel handelt es sich bei den Beschwerden um Muskelverhärtungen, die Du mit unseren Übungen leicht selbst beheben kannst. Nur in sehr seltenen Fällen deuten Nackenschmerzen auf anderen Erkrankungen wie Wucherungen (z. B. Tumore), Entzündungen (z. B. Rheuma), Verletzungen, Infektionen (z. B. Meningitis) oder Osteoporose hin.

Bei den folgenden Anzeichen bzw. Begleitsymptomen von Nackenschmerzen solltest Du daher lieber einen Arzt aufsuchen:

  • Nackenschmerzen nach einem Trauma, beispielsweise einem Schleudertrauma nach einem Autounfall
  • Unklares Fieber, besonders bei Menschen mit Diabetes
  • Unklarer Gewichtsverlust
  • Bekannte Tumor-Erkrankungen in der Vergangenheit
  • Schmerzen im Bereich der Lendenwirbelsäule (LWS), die bereits länger als drei Monate andauern
  • Motorische Ausfälle wie Gangstörungen
  • Neurologische Anzeichen, wie ein Taubheitsgefühl in den Armen und Fingern, können auf eine Schädigung der Nervenwurzeln hindeuten, Verlust der Temperaturempfindlichkeit der oberen Extremitäten ebenfalls auf Probleme im Bereich der Nervenwurzeln

Verspannte Muskeln? Das sind die Risikofaktoren:

  • Schmerzen im Nacken kommen besonders bei Personen vor, die viel Zeit im Sitzen verbringen (z.B im Büro).
  • Ungünstige Körperhaltungen (oft am Arbeitsplatz) mit permanenter Überstreckung der Halswirbelsäule (HWS)
  • Das Heben schwerer Lasten oder Erschütterungen, lassen Nackenschmerzen entstehen.
  • Auch (kalte) Zugluft kann dafür sorgen, dass es zu einer Muskulaturverhärtung und Verkrampfung im Nacken kommt.

Verschiedene Studien konnten zeigen, dass auch psychologische Faktoren eine große Rolle bei der Entstehung von Nackenschmerzen spielen:

  • Stress, eine schwierige Problembewältigung
  • große Anspannung, die zur Verkrampfung der Halsmuskulatur führt
  • Ängste und Depression
  • soziale Faktoren, z. B. Stress mit Kollegen oder mangelnde soziale Unterstützung, verschlimmern oder fördern Nackenschmerzen.

Alarmschmerz oder andere Ursache? Lass' Dich beraten!

Kläre mit Deinem Arzt ab, welche Art von Schmerz in Deinem Fall gegeben ist:
Sind Deine Schmerzen immer von gleicher Intensität? Dann könnte ein organischer Schaden für den Schmerz verantwortlich sein. Oder wechselt die Intensität von stark zu schwach, je nach Situation? Dann könnte es sich um "Alarmschmerzen" handeln, also um funktionelle Schmerzen: Dein Bewegungsapparat funktioniert, verursacht aber trotzdem Beschwerden.

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