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Knieschmerzen

Nirgendwo werden aufgrund von Knieschmerzen so viele künstliche Kniegelenke eingesetzt wie in Deutschland: Allein zwischen 2003 und 2008 stieg die Zahl der künstlichen Kniegelenke um über 45 Prozent. Das Erschreckende dabei ist: Die meisten Operationen sind völlig unnötig, wie eine große Studie der Bertelsmann-Stiftung belegt. Oft reichen einfache Übungen und eine effektive Behandlung aus, um die Beschwerden zu beheben – eine Therapie hinter dir hast.

Wie entstehen Knieschmerzen?

Knieschmerzen werden nach herkömmlicher Auffassung häufig auf dauerhafte Fehlbelastungen, Übergewicht, zu viel sitzen, altersbedingten Knorpel-Verschleiß im Kniegelenk oder intensive sportliche Betätigungen zurückgeführt. Vielen erscheint das logisch, da sie zum Beispiel kurz nach einer sportlichen Belastung die Knieschmerzen feststellen. Nach meiner Erfahrung hat das aber nichts mit dem Sport an sich zu tun! Unnachgiebige Muskeln und Faszien sorgen dafür, dass der Knorpel in den Kniegelenken stark zusammengepresst wird und durch den Druck verschleißt. Das Gehirn sendet deshalb einen Alarmschmerz, um die weitere Schädigung des Knorpels und des Kniegelenks zu verhindern: Der Schmerz fordert uns auf, nicht so weiterzumachen wie bisher.

Natürlich können Schmerzen auch durch Erkrankungen oder Unfälle einher gehen. Wenn das Gelenk durch einen Unfall stark beschädigt ist oder sich Gelenkflüssigkeit, Blut oder Eiter im Kniegelenk sammelt, kann das zu starken Knieschmerzen führen. Unserer Erfahrung nach ist die Ursache der Schmerzen aber in den meisten Fällen auf überspannte Muskeln und Faszien zurückzuführen.

Bei einigen Patienten im hohen Alter wird häufig Arthrose als Ursache für die Knieschmerzen diagnostiziert. Kniegelenkarthrose, also übermäßiger Verschleiß des Knorpels und der Menisken im Kniegelenk, sowie die parallel dazu auftretenden Knieschmerzen lassen sich bei etwa 10 Prozent aller Personen über 55 Jahren feststellen. 25 Prozent der Über-55-Jährigen leiden mindestens einmal im Jahr unter starken Knieschmerzen.

Nach schulmedizinischer Meinung versteht man unter Arthrose im Kniegelenk einen übermäßigen Gelenkverschleiß im Knie, der durch langfristig starke Belastung der Kniegelenke, Knochen-Erkrankungen wie Osteoporose, Verletzungen wie Meniskusschäden, Gelenks-Entzündungen wie Arthritis oder eine Fehlstellung der Kniegelenke hervorgerufen werden kann. Der Gelenkverschleiß kann lange ohne Symptome verlaufen, ehe sich Knieschmerzen, Geräusche bei Bewegungen der Kniegelenke und andere Beschwerden zeigen.

Wenn die Diagnose Kniearthrose lautet, dann ist der Befund, dass dein Knorpel oder sogar das Kniegelenk stark verschlissen sind, natürlich richtig. Ein großer Irrtum ist jedoch, in dem Knorpel-Verschleiß die Ursache für deine Knieschmerzen zu sehen! Wie soll das auch funktionieren? In deinem Knorpel befinden sich schließlich gar keine Schmerzrezeptoren. Die Schulmedizin stellt hier jedoch häufig eine kausale Verknüpfung zwischen der simultan auftretenden Schädigung der Struktur und der Schmerzen her. Auch die vorherrschende Meinung, Kniearthrose sei genetisch bedingt oder eine normale Begleiterscheinung des Alters, können wir durch unsere jahrzehntelange Erfahrung deutlich widerlegen!

Der Verschleiß entsteht in der Regel durch überspannte Muskeln und Faszien, die den Knorpel im Kniegelenk zu stark zusammenpressen. Das Gehirn projiziert daher einen Alarmschmerz in diese Körpergegend, um die Schädigung zu stoppen. Wenn du dich aufgrund der Schmerzen ein künstliches Kniegelenk einsetzen oder Schmerzmittel verschreiben lässt, ändert das nichts am Verschleiß. Die Spannung deiner Muskulatur und Faszien muss dauerhaft normalisiert werden.

Welche Symptome zeigen sich bei Knieschmerzen?

Die Schmerzen kommen in unterschiedlichen Formen und die korrekte Feststellung des Problems ist besonders wichtig. Sie können an folgenden Körperstellen zu spüren sein:

  • im Kniegelenk
  • an der Innenseite des Knies
  • in der Kniekehle
  • Vorderseite des Knie
  • rund um die Kniescheibe

Der Verschleiß im Knie kann den Knorpel auf der Fläche des Gelenks und die Menisken betreffen. Auf folgende Symptome solltest du dabei achten:

  • Schwellungen
  • Schmerzen bei größeren und zunehmend geringeren Belastungen
  • abnehmende Stabilität
  • Schmerzen, die zum Stehenbleiben beim Gehen zwingen und schließlich auch im Ruhezustand und nachts mit zunehmender Bewegungseinschränkung quälen

Was bedeutet der Schmerz nach Liebscher & Bracht ?

Natürlich sind Knieschmerzen sehr lästig und schränken uns im Alltag und besonders beim Sport stark ein. Doch noch gefährlicher wäre es, wenn Verschleiß, Knorpel- und Meniskusschäden schmerzfrei auftreten und wir nichts davon mitbekommen würden. Diesen Alarmschmerz des Körpers sollten wir nicht ignorieren oder durch Schmerzmittel verschleiern, denn er weist uns darauf hin, dass wir nicht so weitermachen sollten wie bisher. Hier heißt es direkt Abhilfe zu schaffen. Die Therapie nach Liebscher & Bracht baut die Spannungen der Muskulatur und Faszien ab und sorgt dafür, dass dein Knie dadurch keine weiteren Schäden nimmt.

Behandlung: Wie du deine Knieschmerzen wirklich loswerden!

Viele Schmerzpatienten bekommen von ihren Ärzten nach der Untersuchung neben konservativen Therapie-Maßnahmen wie Physiotherapie auch noch entzündungshemmende Medikamente und Schmerzmittel, Cortison oder Hyaluronsäure verschrieben oder gespritzt, das hilft in den meisten Fällen allerdings nur kurzzeitig. Auch können Arthroskopien mit Knorpelglättung, Meniskus-Entfernungen oder Umstellungsoperationen durchgeführt und schließlich künstliche Kniegelenke eingesetzt werden. Die Knieschmerzen, die selbst nach dem Einsetzen künstlicher Gelenke weiter bestehen, werden meist als nicht therapierbar klassifiziert. Die betroffenen Patienten bekommen dauerhaft starke Schmerzmittel und werden psychologisch betreut: Sie müssen dann lernen, mit den Schmerzen zu leben.

Wie du bereits an den vorangegangenen Texten sehen kannst, liegt deinen Knieschmerzen in der Regel eine völlig andere Ursache zugrunde, als häufig diagnostiziert wird. Somit ist es auch nicht verwunderlich, dass viele gängige Therapie-Methoden kaum langfristig Abhilfe schaffen. In nahezu allen Fällen gibt es nur eine effektive Möglichkeit, die Negativspirale aus immer mehr Schmerzen, Verschleiß und Bewegungseinschränkungen zu beenden und Heilung einzuleiten.

So funktioniert die Liebscher & Bracht-Therapie

Die speziell für den Abbau der Überspannung entwickelte Osteopressur nutzt im Körper fest installierte Schaltstellen. Diese Rezeptoren befinden sich in der Knochenhaut und registrieren die Bedrohung deiner Kniegelenke durch den Druck, der von den überspannten Muskeln und Faszien ausgeht. Sie leiten diese Information an das Gehirn weiter, das daraufhin Alarmschmerzen in die Körperregion projiziert. Die Schmerzen, die du empfindest, sind also wichtige körpereigene Warnhinweise, die dich auf die Bedrohung deiner Knie´e aufmerksam macht. Die Knieschmerzen fordern dich auf, dein Verhalten zu ändern und die Ursache des Gelenkverschleißes zu beheben, sondern etwas dagegen zu unternehmen.

Bei der Osteopressur nutzen Liebscher & Bracht-Therapeuten die Rezeptoren in der Knochenhaut und ihren direkten Zugang zum Gehirn, wo der Schmerz entsteht. Die Ansteuerungsprogramme im Gehirn, die für die übermäßige Spannung der Muskeln sorgen, werden durch gezieltes Drücken der Rezeptor-Stellen zurückgesetzt. Man kann vereinfacht sagen, dass das Schmerzgedächtnis gelöscht wird. Der Körper reagiert sofort: Die zu hohen Spannungen und damit auch deine Knieschmerzen lassen deutlich nach. Je nachdem, wie stark der Verschleiß fortgeschritten ist, kann der Körper langfristig auch Schäden am Knorpel und Meniskus wieder regenerieren – das braucht allerdings Zeit.

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