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Gesäßschmerzen

Sitzen ist für dich mittlerweile die reinste Qual?! Du findest keine ruhige Position mehr und spürst beim Aufstehen einen lodernden Schmerz, der dich beinahe wieder zurück in den Stuhl zieht? Gesäßschmerzen können äußerst unangenehm sein und den Alltag enorm belasten. Bei vielen Betroffenen sind sie bedauerlicherweise immer noch schambehaftet und werden dementsprechend stillschweigend ertragen, anstatt etwas selbst dagegen zu tun.

Wir glauben, dass du das ändern solltest. Du selbst kannst nämlich eine ganze Menge gegen deine Gesäßschmerzen tun — wenn du weißt, auf was es ankommt.

Symptome und Ursache:

Gesäßschmerzen können ganz unterschiedliche Symptome verursachen. Häufig beginnen sie bereits am Oberkörper, genauer gesagt am tiefen Rücken, und strahlen in benachbarte Bereiche wie Po, Hüfte, Oberschenkel und zum Teil bis in die Knie aus. Wir wissen aus langjähriger Erfahrung, dass sie oftmals auf überspannte und unnachgiebige Muskeln und Faszien zurückzuführen sind, die aufgrund sitzender und einseitig belastender Tätigkeiten entstehen. Unsere moderne Lebens- und Arbeitsweisen laufen häufig sehr routiniert ab und führen dazu, dass wir immer wieder dieselben Gelenkwinkel (Achsen, um die Bewegungen möglich sind) einnehmen. Nur etwa zehn Prozent unseres gesamten natürlichen Bewegungspotenzials schöpfen wir im Durchschnitt aus, das sollte sich ändern!

Vielleicht stellst du ebenfalls fest, dass du dich im Alltag sehr einseitig bewegst und viel Zeit im Sitzen verbringst — beispielsweise während der Fahrt zur Arbeit, im Büro oder vor dem Fernseher. Diese Bewegungsprogramme werden in deinem Gehirn gespeichert, sodass du sie immer wieder problemlos abrufen kannst ohne das man viel darüber nachdenkt. Das ist auch der Grund, warum die meisten von uns in der sogenannten Embryonalhaltung schlafen, sprich auf der Seite mit angewinkelten Beinen. Ganz ähnlich wie beim Sitzen, entsteht dabei ein 90-Grad-Winkel.

Bis bei Gesäßschmerzen eine eindeutige Diagnose gestellt werden kann, ist oft sehr viel Zeit verstrichen. Das liegt unter anderem daran, dass die Beschwerden häufig erst nach einer Weile in benachbarte Körperregionen ausstrahlen. Eine solche Entwicklung kann jedoch äußerst aufschlussreich sein, um die genaue Ursache der Beschwerden ermitteln zu können. Zur Übersicht können die Ursachen für Gesäßschmerzen unterteilt werden in:

  • Schmerzen aufgrund verkürzter Muskeln und Faszien,
  • Erkrankungen aufgrund veränderter Wirbel und knöcherner Strukturen,
  • rheumatische Erkrankungen wie Morbus Bechterew
  • und Erkrankungen unter der Haut wie Steißbeinfisteln/Abszesse

Gesäßschmerzen natürlich lindern

Nun bist du darüber im Bilde, welche Schmerzsyndrome und Erkrankungen mit Gesäßschmerzen einhergehen können. Aus unserer Erfahrung ist eine präzise diagnostische Einordung in den meisten Fällen allerdings nicht nötig. Als wesentlich wichtiger erweist sich immer wieder, dass du deine einseitigen Bewegungsmuster im Alltag gezielt ausgleichst, um damit selbstbestimmt zu einer Besserung deiner Lebensqualität beizutragen. Gesäßschmerzen kann man selber sehr gut lindern bis hin zur Beseitigung der Schmerzen.

In der klassischen Medizin wird oft anders vorgegangen. Hier gilt es, einen eindeutigen Befund zu stellen, um sich auf eine geeignete Therapie festlegen zu können (zum Beispiel Krankengymnastik/Rückenschule). Im Rahmen der Untersuchung werden deshalb verschiedene technische Methoden eingesetzt: von Computertomografie und Ultraschall über Magnetresonanztomografie bis Röntgenuntersuchungen. Viele Betroffene bekommen Medikamente verschrieben, die ihre Schmerzen betäuben. Das ist allerdings nur eine kurzfristige Lösung, welche die eigentliche Ursache außer Acht lässt und keine Dauerlösung darstellt.

 

Betrachten wir die Situation realistisch: Deine Gesäßschmerzen werden immer wieder auftreten, wenn du sie nicht an der Ursache packst. Vielleicht denkst du dir an dieser Stelle: “Aber wie soll ich es in meinem Alltag vermeiden, zu sitzen?” Die Antwort wird dir gefallen: Das ist gar nicht nötig, denn es geht nicht darum, bestimmte Bewegungsmuster zu unterlassen, sondern sie ganz gezielt auszugleichen. So kannst du deine muskulär-faszialen Überspannungen abbauen und deine Schmerzen selbst lindern.

Wie das geht? Bei Liebscher & Bracht hast du die Wahl zwischen Osteopressur, Faszien-Rollmassagen und speziellen Dehnungen. Natürlich kannst du auch mehrere dieser Bausteine nutzen. Wichtig ist, die Dehnungsübungen fest in deinen Alltag zu integrieren, um langfristig schmerzfrei zu werden. Denn fast unabhängig von dem Auslöser deiner Beschwerden – seien es einseitige Bewegungsmuster, Fehlstellungen, Überbelastungen oder Fehlhaltungen –, werden Schmerzen immer wieder auftreten, wenn die Ursache nicht regelmäßig ausgeglichen wird.

Osteopressur nach Liebscher & Bracht

Die meisten der oben beschriebenen Syndrome, die mit Ischiasbeschwerden, Kreuzschmerzen oder Gesäßschmerzen einhergehen, können mit einfachen und effektiven Übungen kuriert werden. Wenn deine Schmerzen allerdings besonders stark sind oder du dir unsicher bist, ob sich unsere Übungen für dich eignen, kannst du dich erstmal direkt an uns wenden und dir Informationen einholen.

Wir bieten dir mittlerweile auch die Möglichkeit, eine “Light”-Variante der Osteopressur an dir selbst durchzuführen.Du kannst aber natürlich auch direkt mit unseren Übungen gegen Gesäßschmerzen loslegen. Nur wenige Minuten täglich können ausreichen, um dich von deinen Beschwerden zu verabschieden, daher nehme einfach Kontakt mit uns auf!

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